GeodomeWadi Rum · Jordanien
Jordaniens Tiny-House-Angebot hat zwei sehr unterschiedliche Seiten: Bubble-Domes, die in der roten Wüste von Wadi Rum unter dem Sternenhimmel leuchten, und schlichte Holzhütten im Eichenwald von Ajloun.
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Zwei Regionen bilden bislang die verifizierten Unterkünfte in Jordanien, und sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Wadi Rum, die weite Wüste aus Sandsteinbergen und roten Dünen im Süden nahe Aqaba, stellt den Großteil der Angebote — sieben von zwölf — und fast alle davon sind kuppelförmige Bubble-Domes. Der Ajloun-Wald, ein bewaldetes Schutzgebiet im Nordwesten des Landes, liefert den Rest: fünf schlichte Hütten zwischen Eichen und Pistazienbäumen.
Wadi Rum braucht kaum eine Einführung — diese Wüste stand in Hollywoodfilmen Modell für den Mars und inspirierte T. E. Lawrences Schriften, eine Landschaft aus aufragenden Felsformationen, Schluchten und Dünen, die sich bei Sonnenuntergang tief orange färbt. Die Bubble-Camps hier sind ganz auf diesen Blick ausgerichtet: transparente oder halbtransparente Kuppelzelte auf dem Sand, aus denen man die Sterne direkt vom Bett aus sieht, meist von beduinisch geführten Betrieben zusammen mit Jeeptouren und Lagerfeuer-Dinner betrieben. Das ist eher das gehobene Glamping-Segment — die Durchschnittsnacht in Jordanien liegt bei rund 128 Euro, nach oben gezogen durch diese Wüsten-Domes — statt Rucksackreise-Budget.
Ajloun ist das ruhigere Gegenstück, ein Naturschutzgebiet aus mediterranem Eichenwald rund um die Burg Ajloun aus dem 12. Jahrhundert, kühl und grün in einem Land, das eher für Wüste bekannt ist. Die Hütten hier sind einfache Holzbauten statt Kuppelzelte, gut geeignet für Wanderer und für alle, die den Aufenthalt mit den römischen Ruinen von Jerash verbinden, keine Stunde entfernt.
Die beiden Regionen laufen nach unterschiedlichen Uhren. Wadi Rum ist am besten von Oktober bis April, wenn die Wüstentage warm, aber nicht drückend sind und die Nächte klar genug zum Sternebeobachten sind — der Sommer ist hier für Camping schlicht zu heiß. Der Ajloun-Wald zeigt sich am besten im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (September bis November). Beide Regionen erreicht man über die Flughäfen Ammans, Camps in Wadi Rum organisieren meist die Abholung ab dem Dorf oder ab Aqaba. Jordaniens Tiny-House-Karte besteht bislang nur aus diesen zwei Regionen statt einem landesweiten Netz, doch jede für sich ist eine eigenständige und lohnende Reise.
GeodomeWadi Rum · Jordanien
Geodome
GeodomeWadi Rum · Jordanien
GeodomeWadi Rum · Jordanien
GeodomeWadi Rum · Jordanien
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GeodomeWadi Rum · Jordanien
HütteAjloun Forest · Jordanien
Hütte
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HütteAjloun Forest · Jordanien
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Vor allem Wüsten-Bubble-Domes in Wadi Rum (sieben der zwölf verifizierten Angebote) plus eine Handvoll Holzhütten im Ajloun-Wald — zwei sehr unterschiedliche Erlebnisse, nur wenige Stunden voneinander entfernt.
Oktober bis April. Im Sommer sind die Wüstentemperaturen für angenehmes Camping zu extrem, und erst die klaren Winternächte machen die Bubble-Domes wirklich lohnend.
Ja — die Region liegt keine Autostunde von den römischen Ruinen in Jerash entfernt und lässt sich gut mit einer Reise nach Wadi Rum oder Amman verbinden, als waldiger und burggekrönter Kontrast zur Wüste.
Tiny-Unterkünfte in Jordanien kosten im Schnitt rund 128 Euro pro Nacht, höher als in vielen anderen Ländern dieser Liste — getrieben vom gehobenen Bubble-Camp-Segment in Wadi Rum statt von günstigen Hütten.
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