Das Problem beginnt an der Quelle. Die Buchungsplattformen, aus denen wir schöpfen, führen fast alles unter einem einzigen generischen Etikett — „Unterkunft“ — ohne Feld für den Unterkunftstyp und oft ohne Gästezahl. Ein Tiny House, eine 12-Personen-Villa und ein Stadt-Apartment kommen alle gleich aussehend an. Das Sortieren liegt also bei uns. Das hat dieses Sortieren bisher überstanden:
Schritt eins: die Namens- und Typ-Prüfung
Wir lesen Name und Typ jedes Inserats und ordnen es einer Kategorie zu: Tiny House, Hütte, Pod, Schäferwagen, Jurte, Dome, Baumhaus, A-Frame, Trullo und einige mehr (die ganze Familie, mit Live-Aufschlüsselung, steht in was zählt als Tiny House). Namen sind hier verlässlich, weil Gastgeber das Format stolz bewerben — „Tiny House“, „Schäferwagen“, „Glamping-Pod“. Was nach Hotel, 4-Zimmer-Haus oder Apartmentblock klingt, fliegt raus.
Schritt zwei: das Größen-Gate
Wir ziehen Gäste- und Schlafzimmerzahl, wo die Plattform sie liefert — und wo nicht, lesen wir sie aus dem Inserat-Namen („sleeps 8“, „3BR“). Was mehr als sechs Personen fasst oder vier und mehr Schlafzimmer hat, ist kein Tiny House, egal wie es sich nennt, und wird verworfen.
Schritt drei: menschliche Verifikation
Für einen wachsenden Anteil der Inserate prüft ein Rechercheur die tatsächliche Unterkunft — öffnet das Live-Inserat oder andere Quellen, um zu bestätigen, dass es wirklich eine kleine, freistehende Bleibe ist, und hält die Quelle fest. Diese Inserate tragen eine kurze „Warum es im Atlas ist“-Notiz mit Link. Was wir nicht bestätigen können, bleibt von der Karte, statt erraten zu werden. Wir listen ehrlich lieber weniger Häuser, als ein Hotelzimmer mit „tiny“ im Namen aufzunehmen.
Was das für die Zahlen bedeutet, die du siehst
Jede Zahl auf dieser Website — die Unterkunfts-Zähler auf den Reiseziel-Seiten, die Mediane in unseren Bestenlisten, die Tabellen im Journal — wird live aus diesem verifizierten Pool berechnet, nie in einen Artikel getippt. Preise sind stichprobenartig erhobene Gesamtpreise für nahe Termine, gezeigt als Mediane und Quartile statt als „ab“-Lockpreise; Gästebewertungen kommen von den Buchungsplattformen, und wir mitteln nur Unterkünfte, die tatsächlich welche haben. Ändert sich der Pool, ändert sich jede Seite mit.
Wo es trotzdem schiefgehen kann
Unfehlbar ist das nicht. Gastgeber benennen Unterkünfte um, Plattformen mischen ihre Daten unter uns neu, und eine Namensprüfung kann einen kreativen Titel falsch lesen. Zwei ehrliche Beispiele für unsere Grenzen: Ausstattungs-Tags (Hot Tub, Haustiere, Off-Grid) existieren nur, wo Gastgeber sie ausdrücklich angeben — sie untertreiben also die Realität; und Regionen, deren lokaler Mietmarkt die globalen Plattformen nie erreicht — Dänemark ist eine —, sind unterrepräsentiert, egal wie gut sie sind. Der ganze Sinn des Atlas ist die Kuratierung — wenn dir also etwas auffällt, das nicht hierher gehört, sag uns Bescheid, und wir prüfen es erneut.